12.08.2011 - Kreis
Junge Union Gießen: „Erinnerung an Teilung Deutschlands und menschenverachtende Mauer wach halten“
Der Kreisverband der Jungen Union Gießen fordert anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus die Erinnerung an die innerdeutsche Grenze und das damit verbundene Unrecht wach zu halten.
Vor genau 50 Jahren – am 13. August 1961 – lies das SED-Regime die Berliner Mauer errichten und schloss damit die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland.
Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Gießen, Christopher Lipp, erklärt hierzu: „Viele junge Menschen haben die gewaltsame Teilung unseres Vaterlandes nicht mehr selbst miterlebt. Daraus erwächst für unsere gesamte Gesellschaft die wichtige Aufgabe, die Erinnerung an die SED-Diktatur, die vielen Toten an der innerdeutschen Grenze und die zahllosen Schicksale von Familien, die gewaltsam voneinander für fast 30 Jahre getrennt wurden, lebendig zu halten“.
Die Junge Union zeigt sich in diesem Zusammenhang entsetzt von dem geschichtsrevisionistischen Verhalten der Linkspartei, deren Vertreter jüngst in einem Positionspapier den Mauerbau als „alternativlos“ und „zwingende Notwendigkeit“ darstellten.
„Diese Aussage der Linkspartei ist ein Schlag ins Gesicht für die vielen Opfer an der innerdeutschen Grenze, die bei Fluchtversuchen ihr Leben verloren oder jahrelange Gefängnisstrafen über sich ergehen lassen mussten. Die Linkspartei entlarvt hiermit wieder einmal selbst ihre Kontinuität zu dem SED-Unrechtsregime“, so Lipp weiter.
Die Junge Union fordert einen gesellschaftlichen Grundkonsens strikt gegen alle Versuche der Verharmlosung des SED-Unrechtsregimes vorzugehen. Die freiheitlich demokratische Grundordnung dürfe nie wieder durch politische Extremisten gefährdet werden.
„Die Junge Union ruft anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus alle jungen Menschen auf, sich intensiv mit der Geschichte der deutschen Teilung zu befassen. Nur so kann Geschichtsrevisionismus vorgebeugt werden. Wir verneigen uns respektvoll vor den Opfern der deutschen Teilung und denjenigen, die stets bemüht sind die Erinnerungen aufrecht zu erhalten um eine Wiederholung der Geschichte zu vermeiden“, so Lipp abschließend.